Erfolg trifft Hollywood – Marc M. Galal im Gespräch mit Ralf Moeller

Erfolg bedeutet letztendlich für jeden etwas anderes: Finanzielle Freiheit, ein glückliches Familienleben, das eigene Unternehmen oder viel Freizeit. Manche haben alles davon. Anderen will so gar nichts gelingen. Die Gründe dafür sind ebenso vielfältig. Aber auch wenn es keine einheitliche Definition von Erfolg gibt, so gibt es doch Eigenschaften, die alle erfolgreichen Menschen auszeichnen.

Und es gibt Menschen, denen wir Erfolg zusprechen, von denen wir sagen „Der oder die hat es geschafft!“ Wenn dieses Schaffen noch dazu in Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten geschieht, ziehen wir den Hut. Ob Heidi Klum, Christoph Waltz, Diana Krüger oder Tokio Hotel – sie alle kommen aus dem deutschsprachigen Raum und sind international erfolgreich. Wie auch Ralf Moeller, der geschafft hat, wovon Viele träumen: Er gehört zu Hollywoods  Superstars, ist aber auch seiner Heimat Deutschland verbunden geblieben und versucht Freunde und Karriere auf der ganzen Welt zu vereinen, weil genau das ihm die Power gibt, um seine Ziele zu verfolgen.

Bekannt u. a. aus “Gladiator” und “The Skorpion King”, wusste Moeller schon früh, was er wollte. Seine Mutter erzählt: “Der kleine Ralf war immer auf den Beinen und man könnte meinen, er trainierte schon damals auf die Weltmeisterschaft hin”. Als er als 17-Jähriger seine Leidenschaft für Bodybuilding und Boxsport entdeckte, waren die folgenden Jahre einzig und allein auf ein Ziel gerichtet: die Weltspitze des Bodybuildings zu erreichen. 1984 wurde er Deutscher Meister, im Jahr 1986 folgte der Weltmeistertitel und die Kür zum Mr. Universum. Doch auch das reichte dem Multitalent noch nicht.

1989 gab Moeller das Ende seiner Bodybuildingzeit bekannt, um sich voll und ganz seiner Schauspielkarriere zu widmen. In Hollywood begann seine neue Karriere mit dem Kinofilm „Cyborg“. Bald darauf folgte die Produktion von „Universal Soldiers“ an der Seite von Jean-Claude van Damme. Als erster deutscher Schauspieler erhielt Ralf Moeller 1998 die Hauptrolle in der amerikanischen Fernsehserie “Conan: The Adventurer”, die erfolgreich in über 80 Ländern ausgestrahlt wurde. Darüber, was Erfolg ausmacht und  wie wichtig Träume, eine Vision und Leidenschaft sind, um erfolgreich zu sein, sprach der Erfolgstrainer und Experte für Verkaufspsychologie Marc M. Galal* mit Ralf Moeller.

Marc M. Galal: Ich begrüße dich ganz herzlich hier in Berlin, Ralf, und freue mich, dass wir gemeinsam über ein Thema sprechen, das uns beiden am Herzen liegt. Was macht Erfolg wirklich aus und wie können Menschen erfolgreich sein? Also Ralf, was sind deine Erfolgsgeheimnisse?

Ralf Moeller: Also mir hat immer geholfen, dass ich schon früh als Junge mit dem Sport begonnen habe. Sport gibt dir eine gewisse Disziplin und du lernst, Schmerzgrenzen zu überwinden. Wichtig ist natürlich auch, dass man ein Ziel hat und sich etwas zutraut – also der Glaube an sich selbst. Weil wenn du schon von vornherein sagst, na ja geht vielleicht doch nicht – dann hat man auch keine große Chance, sein Ziel wirklich zu erreichen. Aber der Sport an sich war sicherlich ein sehr  wichtiger Faktor, dass ich da hingekommen bin, wo ich heute stehe. Die Energie, die du im Sport hast, setzt du automatisch auch in anderen Bereichen ein. Da sind Körper und Geist einfach darauf gedrillt.

Marc M. Galal: Sport, das ist ein Bereich, der uns beide verbindet und ich kann das nur unterstreichen. Sport ist ein ganz wichtiges Erfolgsgeheimnis. Sport gibt uns in allen Bereichen Kraft und lehrt uns die notwendige Ausdauer. Nicht immer klappt ja alles gleich auf Anhieb. Wenn man zu trainieren beginnt, kann es sein, dass irgendwelche Schwierigkeiten auftauchen. Dann heißt es, dranzubleiben, auch wenn man einmal hinfällt wieder aufzustehen. Wichtig ist es, mutig sein. Wenn man wachsen will, muss man aus sich herausgehen und Dinge machen, die man noch nie gemacht hat.

Ralf Moeller und Marc M. Galal
Ralf Moeller und Marc M. Galal

Ralf Moeller: Ja, das stimmt. Man muss bereit sein, immer dazuzulernen. Als ich nach Amerika ging, konnte ich so gut wie kein Englisch und musste feststellen, um Karriere im Filmbusiness zu machen, ist das Wichtigste die englische Sprache. Also habe ich sie gelernt. Außerdem habe ich mir Vorbilder gesucht, die es schon in ähnlicher Form geschafft haben. Wichtig ist aber, dass jeder seine eigene Persönlichkeit hat. Deshalb gibt es das Wort scheitern für mich nicht. Dieses Misswort sollte man ganz schnell vergessen. Wenn einer bei den Olympischen Spielen Silber holt, dann ist er doch nicht gescheitert, nur weil er kein Gold geholt hat – auch wenn die Medien dann schnell und gerne das Wort scheitern gebrauchen. Das Wichtigste, um erfolgreich zu sein, ist, Negatives erst gar nicht in den Mund zu nehmen und sich lieber mit Leuten zu umgeben, die positiv denken. Das Glas Wasser ist immer halb voll, nie halb leer.

Marc M. Galal: Ralf, kannst du uns deine drei wichtigsten persönlichen Erfolgstipps nennen?

Ralf Moeller: Klar, teilweise haben wir sie schon genannt. Einmal natürlich der Glaube an sich selbst, dass man es wirklich schafft. Dann wieder aufstehen, auch wenn man mal einen Misserfolg hat. Und der dritte Tipp ist, dass man einen gewissen Instinkt entwickelt. Das passiert über die Jahre hinweg fast automatisch. Instinkt ist besonders wichtig, wenn man in Verhandlungen geht und dort sein Ziel erreichen möchte. Dann heißt es, auch mal  auf sein Bauchgefühl zu hören.

Marc M. Galal: Spannend! Wenn du Verhandlungen ansprichst, meinst du, dass Verkaufs- oder breiter Überzeugungsfähigkeiten wichtig sind, um erfolgreich zu sein?

Ralf Moeller: Ja, auf jeden Fall. Ich muss beispielsweise, wenn  ich einen Film oder ein Script entwickeln lasse, Produzenten finden. Man braucht Geldgeber, das wird ja nicht immer alles von Studios finanziert. Wenn man ein Projekt hat, das man gerne selbst machen möchte, sammelt man irgendwo Geld ein.  Und dann muss man natürlich sehr überzeugend sein, das heißt, man muss überzeugt sein von dem, was man macht, weil sonst sagt der andere gleich: Moment mal, wenn der selbst nicht einmal daran glaubt, wieso soll ich dann dafür mein Geld geben. Also alles, was man macht, was für einen wichtig ist, sollte man auf jeden Fall so machen, dass man es immer wieder machen kann und auch so machen würde.

Marc M. Galal: Sehr gut, da kann ich nur zustimmen. Denn neben der Ausdauer ist auch mir aufgefallen, dass wirklich super erfolgreiche Menschen sich meist als Person gut promoten können. Auf der anderen Seite können sie aber auch ihre Ideen oder eine Meinung richtig gut verkaufen. Also die Fähigkeit, gut zu verkaufen, halte ich für eine ganz wichtige Technik, um erfolgreich zu sein. Und, du hattest es auch schon erwähnt, last-but-not-least der Glaube an sich selbst. Das ist wahrscheinlich das Allerwichtigste: Wenn man  an sich glaubt, von etwas voll und ganz überzeugt ist, dann gibt es keinen Berg, der zu hoch, und keine Aufgabe, die zu groß igalal-marcst, um wirklich gute Ergebnisse zu bekommen. Danke, Ralf, für dieses Gespräch!

Über den Interviewer:

Marc M. Galal ist als Erfolgstrainer und Experte für Verkaufspsychologie davon überzeugt: „Das große Geheimnis des Erfolgs oder Misserfolgs liegt in der persönlichen Einstellung!“ Aufbauend auf umfangreichen Ausbildungen hat er die nls®-Strategie entwickelt. Insgesamt 1,6 Millionen Menschen haben Marc M. Galal gelesen, gehört und live erlebt. Zahlreiche Unternehmen wie Toyota, Bang & Olufsen und Renault setzen bereits seit Jahren auf nls®. In seinen Seminaren löst Marc M. Galal hemmende Glaubenssätze und ermöglicht den Teilnehmern den Neustart in das Leben ihrer Träume.

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