SEO – Onpage- und Offpage-Optimierung verstehen

SEO Optimierung

Suchmaschinenoptimierung ist die Grundlage für eine erfolgreiche Webseite und betrifft damit jeden, der im Internet sein Geld verdient. Die Zahl der verschiedenen Maßnahmen, die man treffen kann, um im Ranking weiter oben zu landen, ist enorm. Um sie besser einordnen zu können, werden sie deshalb unter anderem in Onpage- und Offpage-Maßnahmen unterteilt.

Welchen Hintergrund hat SEO?

Eine der wichtigsten Aufgaben vom Algorithmus einer Suchmaschine ist es, herauszufinden, wie relevant eine Webseite für eine bestimmte Suchanfrage ist. Das Ziel ist es, dem Nutzer möglichst sinnvolle und damit hilfreiche Beiträge vorzuschlagen. Es geht folglich um die Zufriedenheit der Nutzer.

Um herauszufinden, wie relevant eine Webseite für eine jeweilige Suchanfrage ist, wird sie Algorithmus analysiert. Anhand einer Vielzahl von Faktoren beurteilt dieser die Relevanz und erstellt ein entsprechendes Ranking, welches dem Nutzer auf der Suchmaschinenergebnisseite vorliegt. Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es nun diese Faktoren auf der eigenen Webseite so zu verändern, dass sie möglichst weit oben landet. Das erlaubt eine höhere Sichtbarkeit, was wiederum auf organische Weise mehr Nutzer auf die eigene Webseite bringt. Im Gegensatz dazu lockt Suchmaschinenwerbung Nutzer über bezahlte Anzeigen künstlich (anorganisch) auf die Seite. Die Maßnahmen, welche zur Suchmaschinenoptimierung ergriffen werden können, unterscheidet man dabei in Onpage- und Offpage-Optimierung.

Offpage-Optimierung

Die Offpage-Optimierung umfasst Maßnahmen, die außerhalb der Webseite das Ranking beeinflussen. Backlinks spielen hier die größte Rolle. Dabei handelt es sich um Links, die von einer anderen URL auf die eigene Webseite verweisen. Eine hohe Anzahl an qualitativ hochwertigen Backlinks führt dabei zu einer besseren Position und damit zu einer verbesserten Sichtbarkeit der Webseite in den Suchergebnissen. Es ist eines der wichtigsten Kriterien im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Hintergrund ist, dass gute und beliebte Webseiten häufig von anderen Webseiten verlinkt werden.

Doch nur darauf zu hoffen, dass die eigene Webseite von anderen verlinkt wird, ist selten erfolgreich. Deshalb befasst sich das Linkbuilding mit dem aktiven Aufbau einer Linkstruktur. Die sinnvollste Möglichkeit ist das Erstellen von hochwertigem Content, welcher von sich aus organische Backlinks erzeugt. Sie entstehen auf freiwilliger Basis und ohne eigenes Zutun. Man erstellt lediglich hochwertigen und hilfreichen Content, welcher dazu führt, dass andere Personen diesen auf anderen Webseiten verlinken.

Eine andere Option ist das Eintragen der Webseite in Branchenverzeichnisse. Hier gilt es aber darauf zu achten, dass nur seriöse und relevante Verzeichnisse gewählt werden. Gerade kostenpflichtige Webverzeichnisse können eine Abstrafung durch Google zur Folge haben. In manchen Fällen sind minderwertige Links zwar einfach zu bekommen und deshalb attraktiv, doch meist ist ein solcher Linkaufbau nicht nachhaltig und häufig sogar schädlich.

Zum Linkbuilding gehört auch, dass man schädliche Links entfernt. Diese könnten zu einer Abstrafung durch Google führen und im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass man nicht mehr indiziert wird. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Backlink von einer eindeutig unseriösen Seite stammt.
Es zeigt sich also, dass es beim Linkbuilding viele Aspekte zu beachten gilt, weshalb es sinnvoll sein kann, sich externe Hilfe zu holen. Das kann zum Beispiel über eine Linkbuilding Agentur laufen. So lassen sich bestmögliche Linkprofile erstellen und kostspielige Fehler vermeiden, mit dem Ergebnis, dass die Webseite weit oben in den Suchergebnissen gelistet wird.

Die Onpage-Optimierung

Die Onpage-Optimierung befasst sich mit allen internen Faktoren, welche sich auf der eigenen Webseite verändern lassen. Es sind folglich die Dinge, die du als Webseitenbetreiber ohne großen Aufwand selbst umsetzen kannst.
Dabei geht es darum, dafür zu sorgen, dass deine Webseite auch tatsächlich relevante Inhalte zu einem bestimmten Suchergebnis enthält und sie von Webcrawlern gut gelesen werden kann.

Zu den Maßnahmen, die man treffen kann, gehören unter anderem das Erstellen von SEO-Texten mit relevanten Keywords. Solche einzigartigen Texte sind für das Ranking von besonderer Bedeutung. Aber auch die interne Verlinkung ist von großer Wichtigkeit. Diese hilft dem Nutzer dabei sich auf der Seite zurechtzufinden. Das kann eine Verlinkung zu Unterseiten oder eine verlinkte Menüführung sein. Seiten mit vielen internen Verlinkungen werden von Google besser eingestuft. Wichtig ist, dass keine Seite für sich alleine steht, sondern dass von ihr aus immer eine weitere Seite erreichbar ist.

Auch die Ladezeit spielt eine zunehmend wichtige Rolle – vor allem aufgrund der steigenden Nutzerzahlen unter den mobilen Anwendern. Unter ihr versteht man die Zeitspanne, welche vergeht, wenn ein Nutzer die Webseite anklickt bis hin zu dem Moment, an dem sie vollständig geladen ist. Von ihr ist auch die sogenannte Absprungrate abhängig, welche ebenfalls relevant für das Ranking ist. Diese steigt parallel zu längeren Ladezeiten.

Qualität ist wichtiger als Quantität

Sowohl bei der Onpage- als auch bei der Offpage-Optimierung spielt die Qualität und die Relevanz eine übergeordnete Rolle. Ein gut durchdachter und relevanter SEO-Text kann so einen größeren Einfluss auf das Ranking haben als 10 schlechte. Wichtig ist, dass man sich für die Maßnahmen genügend Zeit lässt und ausreichend Ressourcen einplant. Nur so kann Suchmaschinenoptimierung – egal, ob Onpage oder Offpage – nachhaltig erfolgreich sein.

Autor: Redaktion

 
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