Reichtum aus Hollywood – geht das wie auf der Leinwand?

Reichtum aus Hollywood

Geld regiert die Welt – ein alter Spruch, der jedoch niemals an Prägnanz verliert. So bestimmt es auch das Denken und Handeln vieler Personen. Das gesamte Leben zielt auf eine erfolgreiche Karriere ab, nebenbei sichern Ersparnisse eine entspannte Zeit im höheren Alter. Bloß ist das Ganze ein lebenslanger Vorgang und manche möchten nicht so lange warten. Schnell ein kleines Vermögen aufbauen und das Leben nach den eigenen Regeln leben? Das funktioniert nicht nur auf den Leinwänden Hollywoods.

Wer möchte denn nicht reich werden?

Es ist nun mal so, dass finanzielle Mittel viele Türen im Leben öffnen. Besonders im Kino verfolgt man dabei immer wieder spektakuläre Geschichten von wagemutigen Geschäften, die zum großen Geld führen. Aber wie gut lassen sich diese Storys aus den Filmen und Serien im echten Leben umsetzen? Das E-Book „Sie wollen reich werden?“ thematisiert genau diese Frage.

Der Reichtum kommt in Päckchen – Breaking Bad

Walter White aus der Hitserie Breaking Bad befindet sich in einer misslichen Situation. Er erkrankt an Lungenkrebs, jedoch reicht das reguläre Gehalt als Chemielehrer nicht für die Behandlung aus. Als Ausweg produziert er Crystal Meth, der Profit kommt schnell, doch je mehr er verdient, desto tiefer verfängt er sich in einem Netz aus Kriminalität, Mord und Intrigen.

Zuallererst sei gesagt: Dieser Weg zum Reichtum ist illegal. Erfahren Behörden von der Involvierung mit rechtlich verbotenen Substanzen, können hohe Geld- und Freiheitsstrafen warten. Wieso dennoch viele Leute dazu greifen? Bei einem Deal schlägt der Mittelmann in der Regel einen dreifachen Profit ein. Dennoch benötigt es dazu ein ausgebautes Netzwerk und keine Furcht vor dem Gesetz. Und für wirklich hohe Summen braucht es große Mengen an verkauften Drogen. Diese „Karriere“ bleibt lieber auf der Leinwand. Wie es mit anderen Möglichkeiten aussieht, ist hier nachzulesen.

Was reich sein bedeutet

Was bedeutet es, reich zu sein? Das muss jeder für sich selbst definieren. Bedeutet Reichtum das Erreichen einer bestimmten Summe an Geld? Oder ist der reich, der mit wenig zufrieden ist? Das lässt sich nicht verallgemeinern. Ähnlich ist es demnach beim Pfad zum Ziel: Es gibt keinen Universalweg zum Reichtum. Dennoch gibt es einige Tipps, die sich unabhängig vom Vorsatz in den Lebensstil einbauen lassen.

Langfristig denken

Natürlich klingt der plötzliche Reichtum nach einem schönen Traum. Leider bleibt er das meistens. Illegale Wege versprechen schnelles Geld, sind jedoch gefährlich. Wer also nicht im Lotto gewinnt oder ein fürstliches Erbe erhält, der benötigt Geduld. Das Vermögen entwickelt sich nun mal langsam, jedoch stetig.

Passiven Gewinn ermöglicht das Ersparte in Form von Aktien. Ein Börsencrash ist manchmal unvorhersehbar, jedoch sorgt richtiges Risikomanagement für eine langfristig sichere Investition. Wichtig ist hierbei, das Aktienportfolio breit zu fächern und nicht alles auf eine Karte zu setzen. Daneben sind Immobilien eine gewinnversprechende Investitionsmöglichkeit, die jedoch ein höheres Startkapital erfordert. Über Aktien lässt sich demnach so lange Gewinn machen, bis das Kapital für die Immobilien genügt.

Auf sparsame Alternativen umschalten

Reich wird man nicht nur, indem man mehr verdient – weniger auszugeben hilft ebenso viel. Dabei ist es nicht nötig, knausrig mit den Finanzen umzugehen, sondern lediglich unnötige Kosten zu vermeiden. Beispielsweise lässt sich:

  • Strom sparen
  • Günstiger Einkaufen
  • In eine günstigere Wohnung ziehen
  • Zu Fuß/per Rad unterwegs sein

Auf lange Sicht machen diese Ersparnisse so zusätzliche Geldreserven aus, die nun anderweitig zur Verfügung stehen.

Feste Ziele erfordern klare Wege

Wer wirklich reich werden möchte, benötigt ein besonders großes Maß an Ehrgeiz. Zufriedenheit ist wichtig, jedoch bleibt eine klare Sicht auf den Weg zum Ziel unersetzlich. So absurd es zunächst klingen mag, aber Reichtum in Form von hohen Zahlen auf dem Bankkonto entsteht meistens nicht dadurch, dass man sich mit wenig zufriedengibt. Dennoch ist auch ein klares Ziel wichtig. Ansonsten verliert man sich in einer Spirale, die nach einem immer höheren Vermögen verlangt – man ist nie glücklich mit dem, was man hat.

Damit zur Frage: Lohnt es sich überhaupt und was ist der Motivationsgrund?

Warum Geld glücklich macht

Grundsätzlich finden sich drei Gründe für das Streben nach einem Vermögen:

  1. Finanzielle Sorgen abschaffen
  2. Eigene Wünsche erfüllen
  3. Anerkennung erlangen

Doch meist benötigt es keine Millionen, um diese Punkte abzudecken. Tatsächlich verliert man den Blick auf die wichtigen Dinge, wenn man nur blindlings auf große Zahlen hinarbeitet. Meist sind es Momente im Leben mit den Liebsten, die uns wirklich glücklich machen. Natürlich ist Geld ein Grundträger, um unbeschwert durch so ein Leben zu gehen.

Aber am Beispiel von Walter White ist zu sehen, dass manchmal ein geregeltes Leben doch schöner ist als das chaotische Streben nach Reichtum. Ein bisschen Achtsamkeit im Alltag trägt dazu bei, den wahren Wert der Dinge zu sehen und nicht dem Wahn nach Geld zu verfallen.

Autor: Redaktion

 
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