Business-Trends: 3 Entwicklungen als Zukunftsausblick

Business-Trends 3 Entwicklungen als Zukunftsausblick

Die aktuelle Corona-Pandemie verändert momentan so ziemlich alles in unserer Gesellschaft. Auch aktuelle Strukturen und gängige Muster in Unternehmen und im beruflichen Miteinander müssen dabei in Frage gestellt und neu überdacht werden. Diese Business-Trends zeigen, was in Zukunft möglich sein wird.

Neben all den Ideen, Entwicklungen und Trends, die sich aus den notwendig gewordenen Änderungen durch das Covid-19-Virus ergeben haben, steht der Wandel unserer grundlegenden Werte an erster Stelle. Menschen verhalten sich anders, haben andere Werte und andere Prioritäten. Das beeinflusst sämtliche Bereiche der Wirtschaft, der Produktentwicklung und Strukturen von Unternehmen und Arbeit. Daraus ergibt sich die einmalige Chance, Bestehendes genauer unter die Lupe zu nehmen und innovative Geschäftsmodelle, Services oder Produkte zu entwickeln, die diesen neuen Wertevorstellungen und Bedürfnissen entsprechen. Hier sind drei dieser neuen Ansätze.

1. Events in Zeiten von Corona: Digital ist Trumpf!

Social Distancing gilt nicht nur für den privaten Bereich, sondern zeigt sich deutlich in der Art und Weise, wie Geschäftsbeziehungen und berufliche Kommunikation gehandhabt wird. Auch hier gilt: Abstand halten und auf digitale Formate setzen. Video-Konferenzen gehören seit Monaten schon zum Standard und selbst digitale Weihnachtsfeiern werden über Video-Telefonie-Software abgehalten. Virtuelle Events sind also möglich.

Inzwischen gibt es Anbieter, die sich auf genau diese Formate spezialisiert haben und Tagungen, Kongresse, Messen oder Schulungen digital durchführen. Die Eventagentur East Ende bietet virtuelle Events an und unterstützt Kunden sowohl bei Planung, Konzeption und Durchführung solcher Events. Da wird ein neues Produkt beispielsweise vor einer Kulisse vorgestellt, zu der sich internationale Experten per Video-Call gesellen, das Produkt kann aber von einer Einzelperson live vorgeführt und für alle digital erlebbar gemacht werden.

2. New Work: Vertrauen in sinnvolle Arbeit

Während dieser Pandemie kommen auch neue Begrifflichkeiten in der Business-Welt auf. Dazu gehört auch der Begriff des „New Work“, der die Transformation des neuen Lebens und Arbeitens beschreiben soll und eine neue Arbeitswelt einläutet. Es geht um die Frage, wie Arbeit innovativ definiert und organisiert wird, um sowohl einen steigenden Beitrag zur Unternehmensstrategie zu liefern als auch sinnstiftend für den Arbeitnehmer zu sein.

Es geht darum, den Mitarbeitern genug Vertrauen zu schenken, um gute und sinnvolle Arbeit zu leisten. Das zeigt sich vor allem im sogenannten Remote Working. Mitarbeiter agieren von zu Hause und sollen dort mindestens die gleiche Leistung erbringen wie auch vor Ort im Büro. Dabei darf die psychische Belastung bei Mitarbeitern nicht außen vorgelassen werden, die durch die Vermischung von Beruf und Privatem passieren kann. New Work braucht bestimmte Energien im Unternehmen, um es überhaupt möglich zu machen und gleichzeitig dabei nachhaltig für das Unternehmen zu bleiben.

3. Alternative Zahlmethoden für verändertes Shopping-Verhalten

Wiederkehrende Shutdowns und das Runterfahren der Wirtschaft haben dazu geführt, dass immer mehr Menschen in Zeiten der Pandemie ein verändertes Einkaufsverhalten etabliert haben. Der Besuch von Einkaufszentren, sofern er möglich ist, oder das sorgenfreie Bummeln durch die Innenstädte ist längst nicht mehr das Gleiche wie vor der Corona-Pandemie. Auch hier stehen Abstandhalten und Masken-Tragen dem Konsumverhalten im Wege. In Geschäften vor Ort wird darum geben, möglichst nicht mit Bargeld zu bezahlen. Die Lust am Konsumieren jedoch bleibt.

Diese Veränderungen haben auch Einfluss auf die Art und Weise wie wir für Waren und Dienstleistungen zahlen. Innovationen in der Mobile Commerce Branche folgen daher vor allem im Online-Sektor. Zunehmend setzen sich sowohl im professionellen als auch im privaten Rahmen alternative Zahlungsmethoden wie Apple Pay, PayPal oder zum Teil sogar Bitcoin durch. Bereits 2019 wurden insgesamt 55 % der Einkäufe im E-Commerce mit alternativen Zahlungsmethoden getätigt (Nach Angaben des ACI Worldwide). Für 2020 ist zu erwarten, dass diese Zahlen deutlich steigen. Im Umkehrschluss bedeutet dies für Unternehmen, Kunden vermehrt die Möglichkeit zu bieten, digital und kontaktlos zu bezahlen. Gerade im Einzelhandel sollten daher weitere kontaktlose Bezahlmöglichkeiten etabliert werden neben der EC-Karte, wie beispielsweise das Bezahlen via Smartphone, um dieser Trendentwicklung gerecht zu werden.

Autor: Redaktion

 
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