Mit Schnelllese-Methoden gegen die Informationsflut

Mit Schnelllese-Methoden gegen die Informationsflut

Zeit ist Geld, das weiß der kluge Unternehmer. Gerne würde er diesen Rat von Benjamin Franklin, einem der Gründerväter der USA, aus dem Jahre 1748 auch befolgen, wäre da nicht die Flut von Informationen, die heutige Unternehmer jeden Tag zu überrollen droht. Wichtige Wirtschaftsnachrichten, neue fachspezifische Aufsätze und Bücher, E-Mails, interne Berichte und Aktennotizen, der Arbeitstag ist bereits ausgefüllt, ehe er richtig begonnen hat. Es gibt nützliche Tipps und Tricks, wie diese Datenmasse dennoch bewältigt werden kann. Zum Beispiel mit schnellerem Lesen. Die Neurowissenschaft hat im Übrigen herausgefunden, dass das Gehirn zwischen dem Lesen von bedrucktem Papier und dem Display sehr wohl unterscheidet. Gedrucktes bleibt demnach besser im Gedächtnis haften. Wer also möchte, dass seine Werbemails Erfolg haben, sollte sich an einen renommierten Dienstleister wenden, der Druck und Versand von Werbemailings anbietet.

Vielfache Lesegeschwindigkeit ist möglich

Ob gedruckt oder am Bildschirm, mit den unterschiedlichen Schnelllesetechniken ist es möglich, sich innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über die Textinhalte zu verschaffen. Das spart Zeit und möglicherweise braucht der Leser einen Text dann gar nicht mehr zu beachten, wenn sich der so zusammengefasste Inhalt als für ihn unnütz erweist. Beim Quer- oder auch Diagonallesen geht es nur darum, Inhalte zu erfassen, beim Schnelllesen dagegen auch um besseres Verstehen. Im Durchschnitt kann der Mensch zwischen 150 und 220 Wörter pro Minute lesen, rund 60 Prozent des Inhalts bleiben ihm in Erinnerung. Geübte Schnellleser schaffen zwischen 800 bis sage und schreibe 1500 Wörter in einer Minute mit einer Erinnerungsquote von 80 Prozent. Das sind keine leeren Versprechungen, das ist wissenschaftlich erwiesen. Die Ursache dafür liegt in der Funktionsweise unseres Gehirns. Geht es um Fachwissen, sollte man die Schnelllesetechnik erlernen.

Unterschiedliche Methoden für unterschiedliche Zwecke

Beim Quer- oder Diagonallesen liest man die Zeilen nicht von links nach rechts, sondern einzelne Abschnitte von links oben nach rechts unten, also diagonal. Man überfliegt die Absätze und verschafft sich so einen Überblick über den Inhalt. Mit der Scanning-Methode tanzen die Augen slalomartig über die Textseiten. Dabei suchen sie einzelne Begriffe, Zahlen und Antworten auf bestimmte Fragen. Skimming heißt die Methode, bei der man die Textzeilen möglichst schnell visuell in ihrer Gesamtheit erfasst. Dabei konzentriert man sich auf die Hauptaussagen und lässt die Details außer acht.

Bei allen Methoden ist es wichtig, sich auf den Text zu konzentrieren und jede Ablenkung zu vermeiden. Anfangs kann es hilfreich sein, die Lesediagonale mit einem Stift in der gewünschten Lesegeschwindigkeit abzufahren. Dabei sollte man das Augenmerk stets auf die Textstellen konzentrieren, die der Stift gerade anzeigt und keinesfalls mit den Augen auf andere Textstellen springen. Hier gilt wie überall: Übung macht den Meister. Für Ausdauer und Konzentration wird man belohnt. Selbst wenn man seine Lesegeschwindigkeit nur um 25 Prozent erhöhen kann, gewinnt man rund zwei Arbeitswochen im Jahr! Das Gefühl, etwas Wichtiges bei dieser Form des Lesens übersehen zu haben, wird den Schnellleser vermutlich immer begleiten. Dabei bestätigt einfaches Kontrolllesen, das dem nicht so ist. Man sollte einfach mehr auf sein Bauchgefühl vertrauen. Und auch das kann man lernen.

Autor: Redaktion

 
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