KI – Jobkiller oder nützliches Werkzeug?

KI - Jobkiller oder nützliches Werkzeug

Die künstliche Intelligenz ist in den letzten Jahren Tag täglich in den Medien präsent. Viele Menschen haben Angst davor, dass sie eines Tages von einem intelligenten Computer am Arbeitsplatz ersetzt werden. Ist diese Angst begründet?

Um tatsächlich zu verstehen welche Gefahr von der künstlichen Intelligenz ausgeht, müssen wir uns erst einmal mit der Definition beschäftigen. Die künstliche Intelligenz ist ein Teilgebiet der Informatik. Sie befasst sich in erster Linie mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen (ML).

Bislang versucht man mit der künstlichen Intelligenz bestimmte Strukturen des menschlichen Denkens nachzubilden. Dabei handelt es sich bis jetzt aber noch immer um eine nachgeahmte Intelligenz, bei der mit Algorithmen ein intelligentes Verhalten vorgetäuscht wird.

Da wir bis heute noch keine Computer haben, die tatsächlich eine künstliche Intelligenz aufweisen, haben Informatiker die künstliche Intelligenz in verschiedene Unterkategorien klassifiziert. Zum einen die starke KI, die bis jetzt noch nicht existiert und die schwache KI, die nur konkrete Anwendungsprobleme lösen kann.

Bei der schwachen KI handelt es sich in den meisten Fällen nur um Maschinelles Lernen, das den Computern ermöglicht mit einer großen Datenbank Entscheidungen zu treffen. Dies hat nichts mit künstlicher Intelligenz zu tun, sondern nur mit der Möglichkeit des Computer Voraussagen mit vorhandenen Daten zu treffen.

Bis jetzt können Computer also nur die Intelligenz von Menschen simulieren und das meistens auch nur in ganz bestimmten Anwendungsfällen.

Warum macht die KI so vielen Menschen Angst?

In erster Linie liegt das an dem Marketing-Potenzial der KI. Softwarehersteller nutzen den Ruf der künstlichen Intelligenz um ihre Produkte zu bewerben. Wenn Google angibt, dass die berühmte Suchmaschine künstliche Intelligenz nutzt, um die richtigen Suchergebnisse anzuzeigen, handelt es sich dabei nur um Maschinelles Lernen. Die große Datenbank von Google ermöglicht es unsere Suche zu personalisieren, genauso wie die NetBet Online Spielothek Ihnen Ihre favorisierten Spiele auf der ersten Seite anbietet. Nur das Google behauptet, dies mit künstlicher Intelligenz zu machen und NetBet die Auswahl einfach auf ihren letzten Besuchen basiert.

Tatsächlich wird schon seit den 1960er Jahren an der künstlichen Intelligenz gearbeitet. Die Technologie bat aber damals noch nicht die Chancen, wie sie den Wissenschaftler heutzutage zur Verfügung stellen. Aber selbst wenn jedes halb moderne Smartphone die millionen-fache Rechenleistung bietet als der Computer, der für die erste Mondlandung eingesetzt wurde, reicht die Leistung der modernen Computer noch nicht aus, um die Leistung unseres Gehirns zu simulieren.

Die besten wissenschaftlichen erfolge im Bereich der künstlichen Intelligenz wurden bisher im Bereich der künstlichen neuronalen Netze erzielt. Hier versuchen Wissenschaftler Netze aus künstlichen Neuronen herzustellen, wie sie auch das menschliche Gehirn nutzt. Allerdings wird bei den künstlichen neuronalen Netzwerken nur Modelle verwendet, die mit Computern umgesetzt werden. Bis jetzt können solche Modelle allerdings auch nur für bestimmte Aufgaben eingesetzt werden, eben dem Maschinellen Lernen.

Bis jetzt besteht also noch kein Grund sich Angst um den Arbeitsplatz zu machen. Die KI ist noch lange nicht bereit dazu die Aufgaben zu übernehmen, die ein menschliches Gehirn vollbringen kann. Ob und wann die KI tatsächlich einmal dazu in der Lage ist, kann heute noch niemand beantworten, auch wenn es einige Spezialisten gibt, die heute schon von der Kontrolle der KI über die Menschen warnen.

Autor: Redaktion

 
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