3MinutenCoach News-Check

Kinder lieben Bewegung. Was sie Erwachsenen voraushaben: Sie tun es – spielerisch. Und profitieren: Spielerische Bewegungen und die damit verbundenen anregenden Sinnesreize, Gefühle und geistigen Herausforderungen prägen entscheidend den weiteren Werdegang bis zur vollen körperlichen und geistigen Reife. Je mehr Sinnesreize angeboten werden, desto mehr neue und stabile Verknüpfungen werden dabei im Gehirn angelegt. Bewegung ist also nicht nur ein Grundbestandteil des menschlichen Daseins, sondern fordert und fördert uns – weit über die Kindertage hinaus.

Im Prinzip sehnt sich jeder Mensch nach Bewegung

Aus der unbeschwerten Bewegung im Kleinkindalter wird zunehmend eine „Lebensschule des Sitzens“. Unabhängig davon, welchen Ausbildungsweg wir bestreiten: Das Schul-, Bildungs- und Arbeitssystem setzt nach wie vor auf Sitzen. Leider sind die dabei angebotenen Sitzmöbel in der Regel alles andere als bewegungsgerecht. Sie bremsen den natürlichen Bewegungsdrang abrupt ab und verhindern so, dass die Bewegungsreize im Gehirn ihre volle Wirkung erreichen können. Das behindert nicht nur die Bewegungsvielfalt, sondern führt in der Regel dazu, dass automatisch falsche Körperhaltungen eingenommen werden, weil sie chronisch falsch trainiert wurden und werden. Verspannungen, Müdigkeit und Rückenschmerzen sind die ersten Anzeichen solcher Dysbalancen und führen häufig zu chronischen Problemen.

18 Millionen Bildschirmhocker

18 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten täglich sitzend vor einem Bildschirm. Auf ein Arbeitsleben gerechnet, summieren sich so rund 80.000 Stunden. Die weitreichenden Konsequenzen: Fehlhaltungen, chronische Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle und weitere degenerative Erkrankungen.  Oder konkret: 80 Prozent aller Büromenschen haben oder hatten Rückenprobleme. Die Statistiken der Krankenkassen verzeichnen trotz aller Bemühungen um ergonomische Arbeitsplätze einen weiteren Anstieg an Arbeitsunfähigkeit-Tagen bei Wirbelsäulen- und Skeletterkrankungen. Hauptursache: Akuter Bewegungsmangel.

Unrühmliche Top 1: Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind immer noch die unrühmliche Nummer 1 bei den Einzeldiagnosen und zählen laut Krankenkassen und Statistischem Bundesamt zu den teuersten Erkrankungen in Deutschland. Die durchschnittliche statistische Falldauer bei Rückenschmerzen betrug 2017 laut DAK-Statistik 12,4 Tage, bei Bandscheibenschäden 42 Tage.

24 Wirbelkörper, die uns tragen

Die Wirbelsäule bildet mit ihrem Muskelkorsett die tragende Basis unseres Körpers. Und ist in dieser Funktion mit vielfachen Aufgaben betraut: Stabilisierung, Aufrichtung und Bewegung des Rumpfes erreicht sie durch Beugung, Streckung und Drehung der vielen einzelnen Wirbelkörper, welche gleichzeitig die enorme Flexibilität des Rückgrates ermöglichen. Darüber hinaus bildet die knöcherne Struktur einen ausgezeichneten Schutz des Rückenmarks. 424 Muskeln sind an der Stützmotorik beteiligt, rund 150 kleine und kleinste Muskeln übernehmen außerdem die Stabilisierung und Bewegung im Rücken.

Die Krux mit der Programmierung

Gesteuert werden unsere Muskeln durch das Nervensystem, welches auf Informationen aus unzähligen Bewegungsrezeptoren, Augen, Gleichgewicht, Haut und mehr zurückgreift, um daraus idealerweise automatisierte Programme zu entwickeln. Der Vorteil von solchen Programmen ist, dass sie unbewusst, also automatisiert, ablaufen und das Gehirn bei der Steuerung wesentlich weniger Energie benötigt. Der Nachteil: Auch unphysiologische Programme werden aktiviert, wenn sie lange genug trainiert wurden. Daraus erklären sich die vielen Rückenbeschwerden, über die vor allem Vielsitzer vermehrt klagen. Bewegungslosigkeit, wie wir sie im Büro- und Sitzalltag oft erleben, ist „Gift“ für unsere Muskeln. Und je mehr Stützen wir verwenden, umso schwächer wird das natürliche, muskuläre Korsett.

Haltung ≠ Bewegung

Unser Körper ist ein einzigartiges Zusammenspiel von rund 100 Billionen Zellen in mehr als 200 Varianten. Anspannung und Entspannung, Aktivität und Regeneration, Einatmen und Ausatmen sind einige der polaren Kräfte, die uns ständig rhythmisch bewegen und den inneren Takt vorgeben. 639 große und kleine Muskeln in unserem Körper warten ständig darauf, das perfekte Zusammenspiel zu üben und zu trainieren. Ein faszinierendes Wunderwerk mit erstaunlichen Potenzialen, das unablässig pulsiert und für ein Leben voller Bewegung geschaffen ist. Wird Bewegung aber gebremst und nur noch zu Haltung (=gebremste Bewegung), bremsen wir auch das ausgeklügelte System von Mutter Natur aus…

Nebenbei trainieren und sich wohlfühlen

Wenn der Arbeitsstuhl automatisch die natürliche Bewegung reflektiert und sich Sitzen dabei leicht, fast schwerelos und schwebend anfühlt, ist Bioswing im Spiel. Das Geheimnis: Das patentierte, im Stuhl integrierte Bioswing-Sitzwerk verrichtet automatisch und ganz nebenbei im Hintergrund die Arbeit. Kernstück und tragende Basis des Bioswing-Sitzwerkes bildet ein perfekt ausgeklügeltes Schwingelement mit ebenfalls unterschiedlichen Funktionen: Auf der einen Seite Stabilität vermittelnd (Pendelprinzip), auf der anderen Seite aber äußerst feinansprechend und in der Dämpfung optimal an die natürlichen Frequenzen des darauf Sitzenden angepasst. Es reflektiert alle Bewegungsimpulse und hält den Nutzer selbst beim Sitzen so den ganzen langen Alltag in permanenter, mikrofeiner Bewegung. Rückentraining schon beim Sitzen – ohne dass man daran denken muss. Besonders wirksam und daher auch von der AGR Aktion Gesunder Rücken e. V. zertifiziert.

Mehr dazu: www.bioswing.de

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