
Der Bereich Human Ressources hat sich in den vergangenen Jahren teils drastisch verändert. Auch Schweizer Unternehmer stehen vor der Herausforderung, kompetente Mitarbeiter zu finden und diese dauerhaft an sich zu binden. In diesem Zusammenhang gilt es, relevante Faktoren wie ein wachsendes Bedürfnis nach Flexibilität, Sicherheit und Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu berücksichtigen und gleichzeitig neue Technologien wie KI sinnvoll zu integrieren. Dieser Artikel beleuchtet die aktuellen HR-Trends 2026 für den Schweizer Markt und wie sinnvoll eine Zusammenarbeit mit Anbietern wie Kelio sein kann.
Trend Nr. 1 – Das Wohlbefinden der Mitarbeiter bleibt die größte Herausforderung für die Personalabteilung
Wer im Jahr 2026 neue Mitarbeiter für sein Unternehmen rekrutieren möchte, muss dafür sorgen, dass diese sich am Arbeitsplatz wohlfühlen. Statistiken zeigen, dass 2025 nur 21 % der Arbeitnehmer angaben, im aktuellen Unternehmen zufrieden zu sein. Fachkräfte legen aber immer größeren Wert auf eine hohe Zufriedenheit im Job und zögern oftmals nicht, den Arbeitgeber zu wechseln, wenn das Gesamtpaket nicht stimmt. Für die HR-Abteilungen bedeutet dies im Jahr 2026, nicht nur darauf zu achten, dass neue Angestellte fachlich gefordert werden und sich beruflich weiterentwickeln können, sondern auch die persönliche und (zwischen-)menschliche Zufriedenheit zu garantieren. Hier ist es wichtig, klare Strukturen und flache Hierarchien zu schaffen und auch sensible Themen wie Überforderung, Depressionen und Burnout zu thematisieren.
Trend Nr. 2 – Mitarbeiterbindung und Loyalität von Talenten unter Druck
Einer der wichtigsten Faktoren im Bereich HR ist die Mitarbeiterbindung. Eine kompetente Belegschaft zu finden und zusammenzustellen ist das Eine; diese aber auch dauerhaft an sich zu binden, gestaltet sich häufig aber deutlich schwieriger. Zu den Trends 2026 gehört daher das Anbieten attraktiver Optionen für die Angestellten. Zu diesen können Benefits am Arbeitsplatz oder auch nach Feierabend gehören, die sich auf fachliche, aber auch persönliche Interessen beziehen. Die Möglichkeit zur Weiterbildung und somit zu einem potenziellen Aufstieg kann ebenso dazu zählen wie Teambuilding-Maßnahmen.
Trend Nr. 3 – Flexibilität und Work-Life-Balance als entscheidende Faktoren
Das Thema Work-Life-Balance ist seit einiger Zeit in aller Munde: Statistiken zufolge legen etwa 83 % aller Arbeitssuchenden Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leben und Arbeiten und entscheiden sich auch anhand dieses Faktors für oder gegen eine Stelle. Im HR-Bereich spielt aus diesem Grund die Flexibilität eine nicht zu unterschätzende Rolle. Modelle wie Teilzeit oder das Arbeiten im Home Office werden für Arbeitnehmer immer attraktiver – Unternehmen, die hier nicht auf dem neuesten Stand sind, können mit der Konkurrenz nicht mehr mithalten. Starre Konstrukte sind überholt und sollten von der Unternehmensleitung im eigenen Interesse überdacht werden, um das eigene Angebot attraktiver zu gestalten.
Trend Nr. 4 – Kompetenzentwicklung und Anpassung der Belegschaft
Bei diesem HR-Trend 2026 wird es ein wenig faktisch: HR-Abteilungen tun gut daran, sich jederzeit einen genauen Überblick über die Belegschaft zu verschaffen und zu erkennen, welche Kompetenzen genau benötigt werden. Eine exakte Analyse kann hilfreich sein, um zu ermitteln, an welcher Stelle welche Fachkenntnisse gebraucht werden, um die Gesamtkompetenz zu vervollständigen. Hierzu ist es sinnvoll, die zur Verfügung stehenden Daten nicht nur zu erfassen, sondern auch zu analysieren. HR-Software von Anbietern wie Kelio ist hilfreich, um die Daten wie etwa auch die geleistete Arbeitszeit zu zentralisieren und einen vereinfachten Zugriff zu ermöglichen.
Trend Nr. 5 – Datengestütztes Personalwesen und die wachsende Rolle der KI
Auch beim fünften HR-Trend 2026 geht es um Daten. Ein genaues Erfassen derselben wird auch im Personalwesen immer wichtiger, um Bewerbungsprozesse zu unterstützen, zu vereinfachen und zu beschleunigen. Stehen die erforderlichen Informationen zentral und übersichtlich zur Verfügung, gestaltet sich die Bewerberauswahl effizienter und erspart der Personalabteilung Zeit und Aufwand. Hierbei gewinnt auch die KI eine immer größere Bedeutung und wird bereits bei der Analyse der Daten sowie deren Auswertung hinzugezogen. Auf diese Weise kann es gelingen, zeitnah geeignete Bewerber zu ermitteln und freie Positionen zu besetzen.
Autor: Redaktion























