Vom Lebenslauf bis zum Bewerbungsgespräch – mit Persönlichkeit zum Erfolg

Vom Lebenslauf bis zum Bewerbungsgespräch

Der Traumjob ist gefunden – jetzt fehlt nur noch die perfekte Bewerbung, um zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden und damit die Chancen auf den neuen Job zu erhöhen. Ganz gleich, ob Lebenslauf, Anschreiben oder persönliches Gespräch – wer seine individuellen Stärken richtig präsentiert und dabei ehrlich und offen auftritt, sichert sich von Anfang an einen unvergesslichen Eindruck. Mit einigen wenigen Kniffen ist der Weg zum Erfolg ganz leicht.  

Das Zusammenspiel der wichtigsten Punkte

Die richtigen Formulierungen, eine optimale Darstellung und am besten noch perfekte Zeugnisse … jeder, der sich schon einmal beworben hat, weiß: Das Thema Bewerbung ist eine große Herausforderung und oft sehr unpersönlich. Ganz gleich welche Stelle es sein soll, man steht unter Druck. Und manchmal scheitert man bereits an der Fragestellung: Muss der Lebenslauf eigentlich unterschrieben werden oder nicht? Doch keine Angst. Wer einige kleine Regeln beachtet und seine eigene Persönlichkeit einbringt, merkt schnell: So schwierig ist das gar nicht.

Lebenslauf unterschreiben und mit klarer Struktur punkten

Denn der Lebenslauf hat mehr zu bieten, als viele denken und ist weit mehr als eine langweilige Auflistung. Er kann das Ticket für den Einstieg in den neuen Traumjob sein. Noch vor dem Anschreiben haben Bewerber mit ihrem Lebenslauf die Möglichkeit, den potenziellen neuen Arbeitgeber für sich zu gewinnen. Übersichtlich und wohl geordnet, gespickt mit Fakten und ohne weitschweifige Umschreibungen gibt es im Lebenslauf wenig Platz für hohle Phrasen. Am Ende stellt sich gar nicht die Frage: Lebenslauf unterschreiben – ja oder nein? Es ist vielmehr eine Frage des guten Tons und unterstreicht die persönliche Note, eine Unterschrift unter die erfolgreich absolvierten Lebensstationen, die eigene Curriculum Vitae – kurz C.V. oder Vita –  zu setzen.

Der erste Eindruck zählt

Besonders, wenn man es den Entscheidern in Personalfragen leicht machen möchte, steht ein erstklassiger Lebenslauf ganz weit vorn. Bereits auf den ersten Blick kann man so beste Voraussetzungen schaffen, um in der Masse von Bewerbungen nicht ausgesiebt zu werden. Die Chancen auf den Job steigen rapide mit einer nachhaltigen Wirkung des Geschriebenen. Viele Personaler treffen schon nach der ersten Sichtung der Lebensläufe eine Vorauswahl zwischen den Bewerbern.

Von Anfang an gilt also, die wichtigsten und für die gewünschte Stelle relevanten beruflichen Stationen hervorzuheben. Eine optimale und einheitliche Formatierung ist dabei Grundlage für alle Inhalte und einen bleibenden guten Eindruck. Doch noch wichtiger ist natürlich der Inhalt selbst. Und der setzt sich logischerweise aus den einzelnen, ganz eigenen Lebensabschnitten zusammen. Das heißt: Die individuelle fachliche Qualifikation zählt.

Erfolgreich bis zum Vorstellungsgespräch

Um beim Wunsch-Arbeitgeber überhaupt zum Vorstellungsgespräch geladen zu werden, sind die berufliche Eignung neben einzigartigen persönlichen Merkmalen grundlegende Türöffner. Diese können hervorragend im Lebenslauf dargestellt werden. Von den Angaben zur schulischen Laufbahn, der Berufsausbildung bzw. dem Studium bis hin zum beruflichen Werdegang dürfen auch Informationen über Aus-, Fort- und Weiterbildungen, Praktika und persönliche Interessen nicht fehlen.

Diese Angaben heben Charakter und Motivation des Bewerbers positiv hervor und gehören als fester Bestandteil in jeden Lebenslauf:

  • je nach Alter, der letzte Schulabschluss bzw. die Bildungsabschlüsse,
  • Daten zu Ausbildung, Studium und Praktika,
  • zusätzliche Qualifikationen wie Zertifikate oder Zeugnisse,
  • die beruflichen Stationen,
  • eventuelle Zeiten ohne Arbeit oder Elternzeiten.

Wer es damit bis zum Vorstellungsgespräch geschafft hat, kann davon ausgehen, dass die fachlichen Qualifikationen passen. Der Lebenslauf hat somit einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auch an dieser Stelle kommt es auf die individuellen Stärken und sogenannte Schlüsselqualifikationen an. Der Punkt Persönlichkeit, Ausstrahlung und Individualität zieht sich sozusagen wie ein roter Faden durch alle Bewerbungsabschnitte.

Der Mensch zählt

Jeder Mensch hat seine ganz eigenen Stärken und Schwächen. Diese haben großen Einfluss auf die Wahl des Berufs. Ähnlich verhält es sich auch im Bewerbungsverfahren. Persönliche Eigenschaften und die subjektive Einschätzung des Personalers spielen beim Auswahlprozess eine große Rolle. Immer kommen menschliche Faktoren ins Spiel. Deshalb spricht nichts dagegen, damit bereits in der schriftlichen Bewerbung zu punkten.

Ehrlich und offen währt am längsten

Ein äußerst wichtiger Punkt beim Thema Bewerbung ist Aufrichtigkeit – gerade wenn es um Lücken im Lebenslauf geht. Bei vielen Personen gibt es die ein oder andere Phase im Leben, die nicht unbedingt für die spätere Jobsuche optimiert ist. Die Gründe sind, wie die Menschen auch, sehr individuell: Sei es das etwas länger dauernde Studium oder gar eine Erkrankung. In jedem Fall ist an dieser Stelle Offenheit gefragt. Ein ehrliches Wort – ob in der schriftlichen Bewerbung oder im Gespräch – ist mehr wert als hohle Phrasen oder gar Unwahrheiten. Die persönliche Einstellung und seriöse Gründe sind oft viel wichtiger. Denn damit zeigt der Bewerber Charakterstärke und wird vom Gegenüber positiv wahrgenommen.

Immer der Reihe nach

Es gibt viele Möglichkeiten, die Karrierelaufbahn zu präsentieren. Zu beachten ist jedoch immer, eine einheitliche, logische und übersichtliche Gliederung. Und das Wichtigste gehört gleich an den Anfang – so können sich die Verantwortlichen schnell einen Überblick verschaffen. Ein gut strukturierter Lebenslauf umfasst nachfolgende Informationen:

  1. Zu Beginn deutlich machen: Das bin ich! Hierzu gehören Name, Geburtsdatum, Anschrift und Kontaktmöglichkeiten. Auch ein professionelles Bewerbungsfoto ist an dieser Stelle gut platziert.
  2. Tabellarische Darstellung der beruflichen Laufbahn: Schule, Ausbildung/ Studium und berufliche Stationen. Wichtige Aspekte können hervorgehoben werden.
  3. Spezielle Kenntnisse wie Fremdsprachen, Zusatzqualifikationen und Fertigkeiten
  4. Private Interessen für die persönliche Note wie zum Beispiel Hobbys
  5. Der Abschluss besteht aus den Angaben zum Datum, Ort und ganz wichtig: der handschriftlichen Unterschrift.

Wer all diese Punkte beachtet, sollte mit einer Kombination aus formellen Vorgaben und seiner ganz eigenen Persönlichkeit gute Chancen auf dem Weg zum beruflichen Erfolg haben.

Autor: Redaktion

 
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