Soziale Medien richtig benutzen

Soziale Medien richtig benutzen

Schöne vernetzte Marketingwelt: Nie war es so leicht, neue Kunden anzusprechen und mit bestehenden Kunden in Kontakt zu bleiben. Soziale Medien machen es möglich. Allen voran sind Facebook, Twitter und Instagram die neuen Multiplikatoren.

Online-Handel und Online-Casinos machen es vor. Kommt ein neues Spiel auf den Markt, oder setzt sich ein Prominenter an den virtuellen Kartentisch, lässt sich die Meldung in knackiger Kürze auf Twitter oder mit prägnanten Fotos oder Videos auf Instagram in aller Welt verbreiten – Hashtag Erfolg.

Facebook hat die mit Anstand größte Reichweite mit rund 2,27 Milliarden monatlich aktiven Nutzern allein im dritten Quartal 2018. Weil die Textlänge im Gegensatz zu Twitter nicht begrenzt ist und Fotos, Videos oder sogar Umfragen integriert werden können, bietet sich Facebook für detailliertere Informationen oder Diskussionen an.

Wie schnell ein Tweet um die Welt gehen kann und wieviel Einfluss die maximal 280 Zeichen haben, ist dank US-Präsident Donald Trump ein gut untersuchtes Phänomen. Doch nicht jede Botschaft kommt so an wie erhofft. Wer sich soziale Medien zu Nutzen machen will, sollte vorher sowohl die Zielgruppe als auch die geplanten Inhalte aufeinander abstimmen.

Instagram ist vor allem bei den jüngeren Leuten beliebt. Die meisten Nutzer fallen in die Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren. Ästhetisch ansprechende und sorgfältig arrangierte Fotos erzählen die Geschichte, und ausgewählte Hashtags sorgen dafür, sie sichtbar zu machen. Nicht umsonst hat sich in den vergangenen Jahren eine neue Werbergruppe herauskristallisiert. So genannte Influencer erreichen mit einem Post eine gigantische Zahl an Social-Media-Nutzern. Dementsprechend begehrt und hoch bezahlt sind sie für Werbezwecke. Zu den Giganten unter den Markenbotschaftern gehören die Kardashians, aber auch junge Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erreichen mit ihrem Mix aus gestylter Erlebniswelt und knackigen Botschaften jede Menge Follower.

Obwohl Posts in wenigen Sekunden verbreitet sind, sollte die gewünschte Wirkung vorher hinlänglich durchdacht sein. Geht es darum, ein Online-Pokerturnier, eine Benefizveranstaltung oder einen kurzfristigen Sale anzukündigen oder sollen neue Produkte vorgestellt werden? Geht es darum, Kundenwünsche zu ermitteln, herauszufinden, wo Nachbesserungsbedarf besteht oder Beziehungen aufzubauen? Wer langfristig erfolgreich sein will, muss gewillt sein, sich auf seine Kunden einzulassen. Und das braucht Zeit. Es genügt nicht, mit einem Tweet, Facebook-Artikel oder Instagram-Foto auf sich aufmerksam zu machen, wenn es eine Einbahnschiene bleibt. Der Schwerpunkt beim Begriff Soziale Medien liegt auf dem Wort sozial. Um sich mit seiner Marketingstrategie auf den heftig umworbenen Märkten zu behaupten, müssen Unternehmen bereit sein, angeschobene Diskussionen weiter zu führen. Schnelle, durchdachte und dennoch persönlich gehaltene Antworten kommen authentisch herüber und stärken das Vertrauen. Auch die Wortwahl ist entscheidend. Intellektuelle und Künstler reagieren auf andere Ideen und Begriffe als Konservative. Wer ein gesetztes Publikum erreichen will, wird mit Jugendsprache eher auf Stirnrunzeln als auf Begeisterung stoßen. Richtig angewandt, sind soziale Medien ein Segen für Werbezwecke. Doch ohne sinnvolle Strategie und Zeitaufwand werden aus Schnellschüssen leicht Eigentore. Wie bei jeder anderen Marketingidee gehört gründliche Vorbereitung dazu, sich mit ein paar Klicks positiv ins Gedächtnis zu bringen.

Autor: Redaktion

 
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