Praxismarketing für Ärzte – Darauf kommt es an

Praxismarketing für Ärzte – Darauf kommt es an

Wer sich gerade in großen Städten, wo es viele andere Ärzte im eigenen niedergelassenen Fachbereich gibt, von der Konkurrenz abheben und neue Patienten gewinnen möchte, kommt nicht darum herum, Werbung für seine Praxis zu machen. Da viele Patienten zuerst das Internet bemühen, um nach einem Arzt zu suchen, ist eine Webpräsenz heutzutage essenziell, wenn man von möglichst vielen Menschen gefunden werden möchte. Doch das ist nur der erste Schritt, den eine erfolgreiche Marketingkampagne ausmacht.

Der Internetauftritt

Für einen hohen Wiedererkennungswert sorgt ein Arztpraxis-Logo. Dieses sollte daher gut sichtbar auf der Webseite platziert werden. Die Gestaltung der Seite sollte in einem zeitgemäßen Design sein und Informationen sollten sich einfach finden lassen. Es lohnt sich hier, etwas Geld zu investieren, und einen professionellen Web-Designer anzustellen, der diese Arbeiten schnell und effizient erledigt.

Die Praxiswebseite ist meist das Erste, was potentielle neue Patienten im Internet finden. Hier machen sie sich einen ersten Eindruck – nicht nur von den medizinischen Leistungen, sondern vom kompletten Ärzte- und Fachpersonal. Es sollte daher sowohl das medizinische Leistungsspektrum präsentiert werden, als auch das Praxisteam, am besten unterstützt von Bildern. Da die Internetseite einem Schaufenster gleicht, sollte die Präsentation ansprechend sein, denn oft entscheidet ein Patient schon hier, ob er einen Termin vereinbart oder nicht.

Was auf jeden Fall auf eine Praxiswebseite gehört ist der vollständige Name der Praxis, die Facharztbezeichnung(en) und Qualifikationen innerhalb des Ärzteteams, das Leistungsspektrum und die Präsentation des kompletten Praxisteams, sowie Möglichkeiten zum Kontakt und Anfahrtspläne. Mit einem Kontaktformular können Patienten so gleich per Email eine Terminanfrage abschicken.

So lässt sich die Webseite leichter finden

Weil Patienten einen Arzt zuerst in ihrer Umgebung suchen, ist es auch ratsam, die Praxis bei Google My Business einzutragen – inklusive des Links auf die Praxiswebseite. Dann wird Patienten bei der Suche gleich in ihrem Umfeld die Praxis auf der Karte angezeigt und sie können per Mausklick die Webseite besuchen. Es ist hier allerdings wichtig, dass die Daten regelmäßig geprüft und angepasst werden: zum Beispiel eine Änderung der Sprechzeiten oder eine Praxisschließung zwecks Urlaubs.

Google My Business ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Gerade, wenn es viel Konkurrenz im eigenen Fachbereich gibt, sollte die Praxiswebseite möglichst weit oben in der Google-Suche auftauchen, da sich sehr viele Menschen heutzutage kaum mehr die Mühe machen, auf Seite 2 der Trefferliste zu sehen. Je weiter oben die Praxiswebseite platziert wird, desto besser. Am einfachsten geht es, indem man ein wenig Geld in Google Ads investiert. Die Webseite wird dann ganz oben angezeigt, allerdings mit dem Vermerk, dass es sich bei diesem Suchergebnis um Werbung handelt.

Wer das nicht möchte, kann trotzdem seine Seite sehr weit oben platzieren, und zwar mit SEO (=Search Engine Optimization). Dabei werden sogenannte SEO-Keywords auf der Webseite platziert, nach denen auch ein Patient in der Google-Suche suchen würde. Dabei ist es aber ratsam, dass diese Keywords nicht einfach irgendwie auf der Internetseite platziert werden, sondern sie sollten möglichst natürlich im Text untergebracht werden, damit sie den Lesefluss nicht stören. Es gibt Unternehmen, die sich auf Praxismarketing für Ärzte spezialisiert haben, und unter anderem auch bei der Optimierung der Webseitentexte helfen.
Dabei wird darauf geachtet, dass das Praxismarketing nicht reißerisch, sondern sachlich und neutral ist, damit sämtliche Gesetze und Verordnungen, die im Rahmen der Praxiswerbung gelten, auch eingehalten werden. So werden die Webseitentexte derart gestaltet, dass die Informationen die Leser nicht beeinflussen oder gar in die Irre führen. Es werden keine Vergleiche mit der Konkurrenz angestellt und die ärztlichen Leistungen werden nicht angepriesen, sondern neutral dargestellt.

Soziale Medien für mehr Aufmerksamkeit

Auch in den sozialen Netzwerken kann ein Arzt oder eine Ärztin auf sich und ihre Dienste aufmerksam machen. Zum Beispiel können sie dort allgemeine, gesundheitsbezogene Fragen beantworten und so ihre Kompetenz zeigen. Natürlich ist das mit zusätzlichem Zeitaufwand verbunden, stellt aber eine gute Möglichkeit dar, sich in einem guten Licht zu präsentieren und einen Link zu platzieren, der zur Praxiswebseite führt.

Bewertungsportale

Da es Ärzten aufgrund der Schweigepflicht und des vertraulichen Arzt-Patienten-Verhältnisses nicht gestattet ist, Referenzen auf ihrer Webseite aufzuführen, ist ein Eintrag der Praxis auf einschlägigen Bewertungsportalen sinnvoll. Hier können Patienten anonym eine Bewertung hinterlassen, was das Vertrauen von potentiellen neuen Patienten steigern kann.

Autor: Redaktion

 
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