3MinutenCoach News-Check

Investoren können von der geplanten Entwicklung des Start-ups zum Hidden-Champion im Bereich Entwicklung, Implementierung und Zertifizierung digitaler Managementsysteme profitieren.

Seit dem 06. Juli 2021 können Investoren auf der Plattform aktie.innolytics.de Aktien des Leipziger Start-ups Innolytics AG zeichnen. In Zusammenarbeit mit der Crowdinvesting-Plattform conda.de gibt Innolytics 4.000 Aktien aus; davon 1.000 für Frühzeichner zum Preis von 225 Euro, weitere 3.000 Aktien zu je 250 Euro. In fünf Jahren plant das Unternehmen Umsätze von mindestens 7,5 Millionen Euro und einen Gewinn von mehr als 3 Millionen Euro.

Die Vision der Innolytics AG ist es, Normen und Vorschriften wie die ISO 9001 und das Lieferkettengesetz für Unternehmen radikal zu vereinfachen. Das Start-up hat sich vorgenommen, Unternehmen mit Hilfe von digitalen Assistenten durch den Dschungel bürokratischer Vorschriften und Normen zu führen. Damit werden Aufwand und Kosten um mehr als 80 Prozent gesenkt. „Nehmen wir als Beispiel das Qualitätsmanagementsystem ISO 9001 mit mehr als 300 Anforderungen“, erklärt der Innolytics Vorstandsvorsitzende Dr. Jens-Uwe Meyer. „Alleine für das Erstellen eines Maßnahmenplans brauchten Unternehmen bislang mehrere Wochen. Wir reduzieren den Aufwand auf unter eine Stunde.“

Als erste Norm hat die Innolytics AG die ISO 9001 digitalisiert, das weltweit führende Managementsystem für Qualität. Als nächstes stehen das kurz vor der Einführung stehende Lieferkettengesetz sowie Vorschriften zum Thema Nachhaltigkeit auf dem Programm. „Uns schwebte eine Software vor, die aus den häufig abstrakten Normen konkrete Handlungsanweisungen für Unternehmen und Organisationen entwickelt“, erklärt Dr. Meyer, der mehrere Bücher zum Themenkomplex Digitalisierung und Innovationsmanagement schrieb, weiter. Der ausgebildete Kriminalkommissar kennt diese Anforderungen aus siebeneinhalb Jahren Dienst bei der Hamburger Polizei. „Die größte Herausforderung für Kriminalbeamte ist es, komplexe und interpretationsbedürftige Gesetze in konkrete Maßnahmen zu überführen. Das ist genau die gleiche Herausforderung, vor der Unternehmen oft stehen.“

Mit ihrer Lösung sagt die Innolytics AG Bürokratiekosten in Unternehmen den Kampf an. „Mit dem Lieferkettengesetz, das 2023 zunächst für Unternehmen ab 3.000 Beschäftigte, ab 2024 dann für Unternehmen ab 1.000 Beschäftigte in Kraft tritt, kommen schon wieder neue Bürokratiekosten auf die Unternehmen zu“, führt Dr. Meyer aus. „Zudem steigen weltweit die Anforderungen an Themen wie Nachhaltigkeitsmanagement und Einhaltung von Sicherheitsvorschriften.“ Die Innolytics AG plant, digitale Managementsysteme für Unternehmen und Organisationen weltweit zu implementieren und zu zertifizieren. Allein das Volumen des Zertifizierungsmarkts schätzte das Marktforschungsunternehmen Persistence Market Research 2017 auf knapp 12 Milliarden Dollar mit einem Wachstum von jährlich 16,4 Prozent. Entsprechend groß sind laut Meyer „unsere Wachstumschancen in diesem noch unerschlossenen Nischenmarkt“. Davon profitieren selbstverständlich auch die Investoren – „und zwar nachhaltig, weil auf die Zertifizierungen regelmäßig Re-Zertifizierungen folgen“.

Um seine Kunden zu erreichen, setzt der B2B-Dienstleister Innolytics auf ein modernes, zielgerichtetes Onlinemarketing – „um die Streuverluste zu minimieren“. Das Unternehmen hält Top-Google-Positionen bei Begriffen wie „ISO-Zertifizierung“, „Wissensmanagement Software“ und  „Risikomanagement“. Das führt aktuell ca. 30.000 Besucher pro Monat auf die Webseiten des Unternehmens. Ziel ist es, deren Zahl in den nächsten 5 Jahren um den Faktor 10 zu steigern. „Wir wollen weitestgehend unabhängig von klassischer Werbung sein“, erklärt Dr. Meyer. „Deshalb investieren wir seit Jahren in ein ausgezeichnetes Content Marketing, um eine hohe organische Reichweite zu generieren.“

Investoren und Investorinnen können sich über das Unternehmen Innolytics und die Emission auf der Seite aktie.innolytics.de informieren. Die Aktieneigenemission endet, sobald alle 4.000 Aktien vergriffen sind; spätestens jedoch am 31. Dezember 2021.

Aussender: News-Check

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