3MinutenCoach News-Check

Hörminderung – ein Thema des Alters? Nein. Es ist wissenschaftlich belegt, dass das Gehör – je nach individueller Genetik und Belastung – schon in jungen Jahren nachlassen kann. Doch immer noch ist Schwerhörigkeit ein Tabuthema und bleibt deshalb bei Betroffenen lange unberücksichtigt.1, 2

Mehr Lebensqualität durch gutes Hören

Dabei ist eine frühe Behandlung sehr zu empfehlen. Zum einen kann der Hörminderung dadurch entgegengewirkt werden, zum anderen wird die Lebensqualität durch gutes Hören erhalten oder gesteigert. Denn das Gehör ist dafür zuständig, aktiv in der Gemeinschaft zu sein, Hobbies auszuführen und auch im Straßenverkehr sicher agieren zu können. Gespräche und damit der wichtige soziale Kontakt, werden zumeist durch Hören überhaupt erst ermöglicht. Eine Studie eines Online-Akustikers aus dem Jahr 2015 bestätigt diese grundlegenden Annahmen und Erfahrungen. Demnach haben 81,3 % der Befragten nach ihrer Behandlung wieder mehr Freude am Leben, 71,1 % fühlen sich gar gesünder.3

Schlechtes Hören erschöpft und isoliert

Fühlen sich Menschen matt, müde, erschöpft, denken sie nur selten an das Gehör. Ärzte werden aufgesucht oder Ausreden gefunden. Dabei besteht ein direkter Zusammenhang zwischen gutem Hören und einem gelungenen, glücklichen Leben:

„Nicht sehen trennt von den Dingen, nicht hören trennt von den Menschen.“

(Immanuel Kant, dt. Philosoph, 1724-1804)

Was das bedeutet, spüren Betroffene häufig erst mit zunehmendem Hörverlust. Unterhaltungen strengen an und belasten. Jeder wird es als sehr unangenehm empfinden, häufig nachfragen zu müssen. Gleichzeitig kostet es viel Kraft und Energie, den Gesprächen zu folgen. Dies ermüdet schnell, weshalb sich die Menschen vermehrt zurückziehen und so immer weiter den Kontakt zu ihren Mitmenschen verlieren. Sie gelangen schlimmstenfalls in eine soziale Isolation.

Aktiver durch gutes Hören

Durch das Tragen gut angepasster Hörgeräte kann dies vermieden werden. Das gesamte Verhalten wird positiv beeinflusst, denn mit dem besseren Hören wird auch das Selbstbewusstsein der Betroffenen gesteigert – dies gaben 76,1% der Studienteilnehmer an. Die zurückgewonnene Sicherheit im Straßenverkehr (77 % der Befragten) wird ebenso bestätigt wie vermehrte Freizeitaktivitäten (58,6 %). Die Menschen werden wieder aktiv, gehen in die Öffentlichkeit und nehmen am wichtigen Sozialleben teil. Das wirkt sich sowohl in der Freizeit als auch im Berufsleben positiv aus. Und 61,5 % der Befragten bezeugten, seit dem Tragen der Hörgeräte wieder mehr mit ihren Partnern zu sprechen.3 So profitieren letztlich neben Betroffenen auch das gesamte Umfeld vom neugewonnenen Hörvermögen – Grund genug also, Gehör zu schenken.

Tipp: Wir schenken Ihnen Gehör

Zögern Sie nicht, zum Hörakustiker zu gehen, wenn Sie das Gefühl einer Hörminderung haben. Dieser „schenkt Ihnen Gehör“ und berät Sie individuell. Lassen Sie sich dabei nicht nur Hörgeräte anbieten, sondern achten Sie auch darauf, dass zugleich eine begleitende Gehörtherapie (am besten vor der eigentlichen Hörgeräteanpassung) angeboten wird. Denn erst durch diese wird gutes Hören möglich.

Über terzo:

„Übung macht den Meister“ – nach dieser Devise lässt sich nicht nur ein Instrument erlernen, sondern auch das Gehör trainieren. Die systematische terzo®Gehörtherapie bietet die Möglichkeit, die Hörfähigkeit Betroffener durch die Kombination aus Gehörtraining und Hörgeräten zu optimieren. Erstmalig angewandt im Jahr 2006, haben mittlerweile über 30.000 Menschen die terzo®Gehörtherapie genutzt. Sie können sich in einem der deutschlandweit vertretenen terzo-Zentren beraten und für ihre Behandlung aus einem Angebot herstellerüber-greifender Hörgeräte aller Leistungsklassen wählen. www.terzo-zentrum.de

Literaturverweise:


  1. Hellbrück, J., & Ellermeier, W. (2004). Hören – Physiologie, Psychologie und Pathologie (2. Ausg.). Göttingen: Hogrefe-Verlag.

  2. Lazarus, H., Sust, C. A., Steckel, R., Kulka, M., & Kurtz, P. (2007). Akustische Grundlagen sprachlicher Kommunikation. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag.

  3. Kügle, P. M. (14. Juli 2015). Mehr hören – mehr leben – mehr lieben. Abgerufen am 21. Mai 2019 von Presseportal: https://www.presseportal.de/pm/107493/3070837


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