Mit Coaching gelingt der Einstieg in den Franchisemarkt

Mit Coaching gelingt der Einstieg in den Franchisemarkt

Die Übernahme einer Franchise erscheint auf den ersten Blick als besonders einfacher Einstieg in die Selbständigkeit: Schließlich ist die Markenbekanntheit schon gegeben. Dennoch lauern viele Stolperfallen. Seriöse Franchisegeber bieten daher Coaching an – ein Angebot, dass sich lohnt!

Der Franchisemarkt in Deutschland

Mit dem Franchisekonzept werden zunächst große, zumeist US-amerikanische, Ketten wie McDonalds, Starbucks und Subway verbunden. Tatsächlich haben die Amerikaner das Konzept erfunden, doch mittlerweile gibt es unzählige Franchiseanbieter in den unterschiedlichsten Branchen von der Fitness-Studio-Kette über Nachhilfeunterricht bis zu Massivhaus und aus verschiedenen Ländern. So mag es erstaunen, dass die Gastronomie zusammen mit anderen Freizeit- und Touristik-Anbietern lediglich den dritten Platz mit 25 % des Marktanteils einnimmt. Davor liegen mit 30% der Handel und mit 35% als Spitzenreiter die Dienstleistungsbranche.

Franchises haben Vor- und Nachteile
Franchises haben Vor- und Nachteile

Franchises haben Vor- und Nachteile: Der wohl größte Vorteil für Branchenneulinge ist die Unterstützung durch das Unternehmen und der bekannte Name. Wer beispielsweise ein McDonalds-Schnellrestaurant eröffnet, muss sich über mangelnden Zulauf keine Sorgen machen, denn die Kette ist weltbekannt. Wer sich dagegen mit einer kleinen unabhängigen Frittenbude selbständig machen will, muss Kunden zunächst anlocken und von der Qualität des eigenen Angebotes überzeugen. Ein Nachteil der Franchise sind die engen Vorgaben des Franchisegebers. Wer ein PizzaHut-Restaurant betreibt, muss exakt die gleiche Speisekarte wie alle anderen PizzaHut-Restaurants anbieten und kann nicht einfach nach Gutdünken eigene Pizzen gestalten und verkaufen. Für kreative Freigeister ist dies also weniger geeignet.

Den richtigen Franchisegeber finden

Wer mit dem Gedanken spielt, sich mit einer Franchise selbständig zu machen, sollte zunächst die richtige Nische für sich finden: Japanliebhaber, die zuhause liebend gerne Sushi zubereiten und wochenlang von Ramen leben könnten, werden mit einer japanischen Restaurant-Franchise zweifellos glücklicher als mit einer PizzaHut-Franchise. Wer bereits Erfahrungen auf dem Immobilienmarkt oder beim Hausbau gesammelt hat, wird beim Verkauf von Massivhäusern wesentlich mehr Glück haben als mit Smoothies und Säften. Auch die Marktentwicklung gilt es zu berücksichtigen: Der Markt an Fastfood-Lokalen ist in vielen Orten bereits übersättigt und niemand wartet auf das dritte McDonalds in der Kleinstadt. Andere Hypes sind ausgesprochen kurzlebig: Wer erinnert sich heute noch an die Bubble Teas, die genau einen Sommer lang eine riesige Hype auslösten und anschließend zahlreiche Anbieter in die Pleite rissen?

Besser ist es, dicht am Puls der Zeit zu sein und ein Gespür für Trends zu entwickeln. Nach japanischen ist beispielsweise gerade koreanisches Essen voll angesagt und wer als erster Bulgogi und Bibimbap in der Stadt anbieten kann, darf sich auf regen Zulauf freuen. Auch andere Branchen kennen diese Trends: In Sachen Mobilität liegen E-Bikes und Pedelecs seit einigen Jahren voll im Trend, der E-Roller steht in den Startlöchern. Dazu steigt die Nachfrage nach Lastenfahrrädern, mit denen auch größere Einkäufe umweltfreundlich transportiert werden können.

Coaching verleiht Sicherheit

Coaching verleiht Sicherheit
Coaching verleiht Sicherheit

Viele Franchisegeber lassen ihre Franchisenehmer nach dem Erwerb der Franchise im Stich, beziehungsweise prüfen nur regelmäßig, ob das Konzept eingehalten wird und ob die Umsätze stimmen. Mit Fragen wie der Personalauswahl und Problemen vor Ort werden die Franchisenehmer allein gelassen. Darum lohnt es sich auf Anbieter zu achten, die ihre Franchisenehmer langfristig mit dem richtigen Coaching begleiten. Die E-Bike-Franchise E-Motion bietet beispielsweise regelmäßige Schulungsprogramme und Fortbildungen an, bei denen die Franchisenehmer alles über den E-Bike-Markt und die neuesten Entwicklungen lernen und sich in Gruppen über ihre Erfahrungen austauschen können. Ähnlich agiert das dänische Unternehmen BoConcept, das in über 300 Läden weltweit attraktive moderne Möbel verkauft. Franchisenehmer werden von Anfang an von einem Coaching-Team betreut, das sie über lange Zeit begleitet. Dazu werden Seminare und Schulungen in der unternehmenseigenen Universität durchgeführt.

Wie es um die Betreuung der Franchisenehmer bestellt ist, lässt sich oft schon aus der Vorstellung des Unternehmens entnehmen. Dazu ist es empfehlenswert, im Internet nach Erfahrungsberichten früherer Franchisenehmer zu suchen – oder einfach einmal bei einer Franchise in der eigenen Region vorbeizuschauen und das Gespräch zu suchen.

Autor: Redaktion

 
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